Bantorfer #Dorfblog

Bantorf #Dorfblog
Bantorf #Dorfblog

Das Dorf* arbeitet emsig an seiner Zukunftsfähigkeit und stellt Strukturen um. Galt lange „alles muss so bleiben wie es ist“, zieht nun ein anderer Geist ein. Weicht der Widerstand dem Fatalismus? Mitnichten!
„Gewisse Dinge ändern wir nicht, wir machen es uns so bloß so lebenswert, wie irgend möglich!“

Eine Planungscrew, in der sich auch die Textscheune einbringen darf, visioniert das cosy village. Offene, kleine Veranstaltungen, mehr Nachbarschaft, weniger Dorfflucht, Backtage am Lehmofen, Familienkino in der Begegnungstätte u.v.m. Plus der Welt einzigem Zuckerkuchenweg-Umzug. Klein beginnen, visionär werden und bleiben.
Das Auge erspäht Industrieklötze, richtet sich der Blick aus dem Dorf gen Tal. Doch Richtung Deisterspitze schaut es sich ohnehin viel entspannender, also dreht man sich neuerdings einfach um.

Nachdem der DSL-Papst A.B. vor einiger Zeit dem Ort den Segen schnellen Internets brachte, bekamen die Einwohner jetzt ihr #Dorfblog. Und sie nehmen es (dem Vernehmen nach begeistert) an. Kaum online, hat zahlenmäßig fast jeder des Lesens mächtige Einwohner reingeschaut.
Während Beate nördlich der B65 die nächste Ladies Night ankündigt, Bratklops-Bruzzler hungrige Brummi-Fahrer nach dem Betanken der A2-Giganten verköstigen und Pferdefreunde im Trensenhimmel schwelgen, kehrt man oben am Waldrand zurück zu den Freuden guter Nachbarschaft.

*Bantorf, kleines, gallisches Dorf im Imperium Hanoveranum

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.