Profil

Carmen Eickhoff-Klouvi
Carmen Eickhoff

Hallo,

ein wenig „Textscheune persönlich“ darf nicht fehlen! Hier öffne ich die Luken und lade ein zum Blick hinter das rotbraune Tor.

Hinter Textscheune verbergen sich unterschiedliche Aufgaben. Formal streckt es sich von journalistischen Formaten bis zu Ehrenämtern im pädagogischen Bereich und in der Krankenpflege.

Hörfunk und Print, Werbetexte, Social Media Work und kleine Fotoarbeiten bilden den mit Kunden abrechenbaren Hauptanteil der Tätigkeit. Der Rest ist Ruhm und Ehre.

What you see is what you get!

Als studierte Afrikanistin, Geographin und Historikerin (M. A. Universität Bayreuth) interessiert mich, was auf dem Kontinent längs über den Äquator passiert. Meine Einschätzung der Sachlage differiert öfter von der in den Verbrauchernachrichten – und viele großartige Geschichten sind noch nicht erzählt.
Geografische, besonders sozialgeografische, Themen halte ich für unterschätzt. Ich stelle mir eine engere Verknüpfung von geografischer Forschung und Regionalwirtschaft vor, um die notwendige Zukunftsfähigkeit besser zu erreichen.
Die aktuellen Turbulenzen in den saharanischen Ländern Afrikas basieren auf der sehr langen Historie des Islam in Schwarzafrika. Ein spannendes Themenfeld, welches auf unerfreuliche Weise bekannt geworden ist. Dieses Wissen bildet den Hintergrund, um die heutige Situation zu verstehen, die nicht nur kolonial begründet ist.

What else?

Die Leitung eines Marathoncamps in Kenia (1996/97) war beruflich ein echtes Highlight. Weltklasse-Athleten zu gymnastischen Übungen animieren – denn extrem schnell laufen konnten sie ja schon: ein Traum! Etliche Sportler aus diesem Camp machten die berühmte Tellerwäscherkarriere, von barfuß in den Lackschuh.
Die Arbeit in verschiedenen Hörfunk- und Print-Redaktionen in Deutschland später war nicht weniger herausfordernd und abwechslungsreich, aber deutlich besser planbar.

Where?

Die Textscheune befindet sich am Deister, der nördlichsten ernsthaften Erhebung in Deutschland. Hier im landwirtschaftlich geprägten Calenberger Land liefern die angenehme Umgebung, lokalpolitische Possen und das Miteinander von Alteingesessenen und Zugezogenen täglich massenhaft neue Inspiration.

No sports?

Vollkommen unabhängig beobachte ich seit Mitte der 90er die Langstreckenszene im Amateur- und Profibereich und den Wandel zur Funsportart. Von damals (man lief halt) bis heute (GPS-Akku ist leer: kein Training heute) wandelten sich die zahlreichen Sportmagazine vom Trainingshelfer zum Verkaufskatalog.
Seit 2010 begleite ich die Rasenkraftsportart Schottische Highlandgames beruflich und in der Freizeit, zweimal konnte ich selbst Deutsche Meisterin/Mannschaft werden.
Übrigens: In der Textscheune gibt es Betriebssport (aber keine Kantine).

Fame but no fortune …

Länderhoheit im Bildungsbereich und Pflegekassengesetze – es gibt viel zu lernen, viel zu beachten, viel zu staunen. Inzwischen bewege ich mich in beiden Bereichen mit dem Knoff-Hoff aus der Schule des Lebens recht sicher.
Drei Kinder, die ich komplett allein erziehe, und bis ihrem Tod zwei Senioren, mit denen ich in den letzten Jahren sehr viel über Bürokratie und Pflegethemen lernen durfte, sorg(t)en für unzählige horizonterweiternde Momente.
Merci an die Fünf!

Ganz en passant kann ich inzwischen auch über Burnout und Überlastungsdepression referieren. Von nichts kommt nichts. Fragen Sie ruhig!
Zu allem, was Sie interessiert.

Herzlichst,
Carmen Eickhoff