Das Heu, die Textscheune und die Arbeit

Die Textscheune und die Arbeit 

In den letzten Tagen wollten mich mehrere Menschen in der Textscheune besuchen.  Weil die hier ja überall auf den Bildern zu sehen ist und eben auch namensgebend. 

Aber: leider geht das nicht! Das Gebäude ist nämlich noch nicht renoviert. 

Ich arbeite also nicht in der Textscheune, sondern: daneben. Ländlich. Ziemlich idyllisch im Sommer, etwas kahl im Winter. 
Gerade wurde das Heu unter meinem Bürofenster eingefahren. 

Heu wird eingefahren, die Presse wirft die Bunde im Bogen auf den Anhänger.

Auf meinem Fensterbrett residiert seit neuestem ein junger Turmfalke (oder ist es ein anderer kesser Jungvogel?) und auf den Ackerflächen rund ums Dorf lässt sich der Lauf der Jahreszeiten noch immer vortrefflich am Wachsen und Gedeihen, Saat und Ernte beobachten. 

Das erdet. Das macht demütig und bewusst. Dazu stehe ich. Und so arbeite ich. 

Der Turmfalke sitzt gern auf dem Ausguck, putzt sich, frisst hier und lässt Fellreste herumliegen oder kotet einfach markant auf „seine“ Fensterbank. 

Von diesem Umfeld lasse ich mich inspirieren und schreibe beruflich vor allem ganz normale journalistische Texte. Und ich schreibe Texte fürs Web.
Außerdem fotografiere ich; Porträts und Naturaufnahmen für mich selbst, aber auch oder im Auftrag.
Für einige Kunden plane und betexte ich Webseiten und ich mache Korrektorat für andere.
So manchem Buchautoren habe ich mit der Transkription seiner Interviews die Nerven gerettet. (Selbstverständlich bin ich bis zur Veröffentlichung schweigsam wie die sprichwörtliche Norddeutsche!)

Überhaupt unterschreibe ich fast so viele Verschwiegenheitserklärungen wie Rechnungen. 
Lach! Quatsch! Rechnungen unterschreibt man nicht! 

Lieblingsfelder 

Am liebsten bin ich in Sachen Land und (Land-)Wirtschaft unterwegs, Naturthemen, Neuigkeiten und Nachhaltiges. 
Ich finde: 

„Die besten Aufträge sind die in Gummistiefeln!“ 

Davon würde ich übrigens am liebsten noch viel mehr machen! Spezialisten vom Land der Öffentlichkeit vorstellen, Unbekanntes bekannter machen, dem Verbraucher die Produktion von Grundlagen erklären. Weil man dabei mit wunderbaren Menschen zu tun hat und ich die Themen ausgesprochen sinnvoll finde. 

Davon abgesehen würde ich auch zu gerne meine abgenudelte Textscheunen-Kamera ersetzen, aber das lohnt nur bei ausreichend entsprechenden Aufträgen. (Wink mit dem Zaunpfahl … Foto-Aufträge …) 

Alles klar? 

Nun dürfte es etwas klarer sein, wie sich das mit der Textscheune, dem Arbeiten und dem Heu und so verhält. ;)

Claas mit Welger beim Heu pressen.
Landarbeit ist oft noch Handarbeit. Und ganz schön „kleinteilig“, um hier nicht staubig zu sagen.

 

 

 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.