„Dorf macht Schule“

Gestern traf eine Einladung zur Fachkonferenz „Hinaus aufs Land“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Textscheune ein.
Der ländliche Raum, der in der öffentlichen Wahrnehmung entweder als perspektivlos gilt oder als romantisch verklärter Erholungsraum, brauche für eine positive Entwicklung mehr konstruktive Öffentlichkeit, heißt es da.

Zitat:

Der Kampf für lebendige Dorfgemeinschaften ist  ..  anstrengend und anspruchsvoll. Siedlungspolitische Fragen sind weder im Bund noch in den Ländern dankbare Themen. Stilllegungskonzepte und Wegzugsprämien werden in den „Giftschränken“ der Planer aufbewahrt. Viele Förderprogramme sind „Top down“ angelegt und in kleineren Verwaltungsstrukturen ohne professionelle Hilfe von Dritten kaum zu bewältigen. Viele Projekte brauchen aber nicht nur eine Anschubfinanzierung, sondern eine zuverlässige Dauerbegleitung. Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung können Akteure sein, einzeln, aber besser noch, zusammen.

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Das kann aus der Dorfgemeinschaft heraus entstehen. Es kann aber auch von Neubürgern bzw. Rückkehrern hereingebracht werden, die für neue Lebensentwürfe neue Räume suchen.

In drei Sünteldörfern bei Bad Münder am Deister sind die Einwohner seit zwei Jahren unterwegs Richtung Zukunft. Als die Dorfschule zur Disposition stand, entstand eine bis dahin beispiellose aber seitdem beispielgebende Mitmach-Kultur. Hier wurde bereits über ihren Dorfladen und Co. berichtet.

In der Februarausgabe des Magazins Asphalt gab es mehr Lesematerial zum Thema Ideenwerkstatt am Süntel. 
Dorf macht Schule

Was südlich des  Deisters geschieht, hat inzwischen auch auf der Nordseite Schule gemacht. Einige Bantorfer haben ebenfalls die Zukunft ihres Ortes in die Hand genommen, stellvertretend für alle Einwohner. Über die Entwicklung, die noch ganz am Anfang steht, berichtet der Bantorf #Dorfblog.

 

 

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