ILEK Region Calenberger Land

Vor der Tür steht eine Chance für das Calenberger Land, die Chance heißt: ILEK.
(Integriertes ländliches Entwicklungskonzept)
Seit heute existiert ein Internetauftritt: Calenberger.Land
Auf viele Bürger wirkt das Programm ungewöhnlich, denn es fördert Engagement von unten, bottom up, und bezuschusst selbst entwickelte Projekte.

Gängig sind Ausschreibungsverfahren, in denen bestimmte Zielvorgaben erreicht werden müssen. Die Vorgaben kommen von oben und werden von wenigen Oberen mit wenig Spielraum geleitet. Gelingt das, fließt eine definierte Summe an Geld. Dafür müssen Projekte in der Regel verbogen werden, sonst erfüllen sie die Vorgabe nicht. Nur: Sind die Projekte danach noch, was sie vorher sein sollten?!

Die ILE fördert individuelle Projekte und Ideen, die nur auf das jeweilige Fördergebiet zugeschnitten sind (und in der Regel nicht auf andere Regionen übertragbar sind).
Bei der ´Ländlichen Entwicklung´ liegt der Fokus auf Entwicklung, das ist ein Prozess. Anpacken aktueller und kommender Herausforderungen sowie den Ausbau der Vorteile der Region durch die Bevölkerung ist gefragt. Weil Herausforderungen in jeder Region unterschiedlich sind, darf auch die Region Calenberger Land eigene Ziele benennen und angehen. Klappt das, gibt es Fördermittel. Die Projekte dürfen dabei fortlaufend verfeinert werden. Die Bevölkerung weiß schließlich am besten, wo der Schuh drückt.

Bei der ILE lautet die Frage also nicht: „Wofür gibt es Förderung und wie hoch ist sie?“, sondern: „Was können wir tun, um unsere ganz spezifischen Herausforderungen künftig zu meistern?“
Wurde die Frage sinnvoll gestellt und aktiv an der Lösung gearbeitet, wird das sozusagen „belohnt“. (Bis zu 30 Prozent der Kosten eines Projekts, wurde durch das Planungsbüro genannt.)

Herausforderungen sind hier in der Region z.B. die schwindende, ländliche Infrastruktur, die Belastung als Zubringer in die Landeshauptstadt Hannover, demographischer Wandel mit allen Folgen, Überlastung (?) als Naherholungsgebiet, Landwirtschaft.

Zur Zeit bereitet das Planungsbüro Amtshof Eicklingen die Unterlagen für die Teilnahme an der Ausschreibung vor, Abgabe ist Mitte Januar.

Ein weiteres Treffen (vier gab es bereits) für alle Interessierten findet am 4. Dezember 2014 um 19 Uhr im Rathaus Wennigsen statt.

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