Stempeljagd im Deister

In diesem Jahr wurden die unzähligen Wanderstrecken im Großen Deister durch den Stempelpass aufgewertet. An 12 Stationen kann der Naturliebhaber einen Stempel für seinen Stempelpass abholen und bekommt dafür am Ende den Deister-Wander-Pin. Die meisten Stationen befinden sich an, oder besser: in Waldgaststätten, einige sind Selbststempelpunkte wie am Forellenteich bei Barsinghausen.

Nette Sache, kostet auch nichts. (Außer, je nach Konstitution, etwas Schweiß oder Blasen an den Füßen.)
Der Pass ist übrigens keine kleine Karte mit einem Raster, sondern wurde in eine große Wanderkarte integriert. Diese Karte ist an Stellen, die mit Tourismus befasst sind (einige Bahnhöfe, Reisebüros und Touristeninformationen in der Deister-Region) gratis erhältlich.

Alle 12 Stationen schafft man nicht auf einen Streich als normaler Wanderer, ein Extremläufer hingegen könnte es an einem Tag schaffen.

An einem schönen Sonn(en)tag im September habe ich drei Stempel erwandert, vom Bahnhof Egestorf/Deister über die Waldgaststätte Bärenhöhle, den Forellenteich im Fuchsbachtal bis zur Mooshütte bei Bad Nenndorf. Am Ende der Tour standen knapp 20 Kilometer auf dem Zähler samt Weg zum Bahnhof und nach Hause.

Mit dem Wanderpass im Gepäck fühlen sich die bekannten Kammpfade und Täler im Deister auch für Einheimische mal wieder frischer an, besonders wenn man die Strecken etwas länger plant, als den üblichen Sonntagsspaziergang oder an Stellen vorbeikommt, die man sonst nie zu Fuß passiert. (Das altehrwürdige und nun endlich vor dem Verfall gerettete Anna-Forcke-Stift in Barsinghausen zum Beispiel, u.v.m.)

Die Fotos sind mit dem Handy aus dem Handgelenk geschossen und waren zunächst nicht zur weiteren Verwendung gedacht. Ich möchte den Weg für schönere Bilder aber nicht nochmal absolvieren, sondern lieber weitere Stempel an anderen Stellen „jagen“.

Viel Spaß allen Nach-Wanderern!

 

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