Textscheune sucht den Coworking Space 2016ff!

For much better concentration und Ablenkung nur noch in kollegialer, produktiver Form startete heute die Besichtigungstour auf der Suche nach einem Coworking Space.

Über Arne Boecker, u.a. Strull und Schluke, kam das Angebot, in Obernkirchen in einem brandneuen Coworking Space dabei zu sein. Und weil man dort so schön ins Freibad gehen kann – im Oktober – und Herbstferien sind und die Kinder eh Entertainment brauchen und so … Tasche packen und los!

Fast fertig

Im Coworking Space werden vor allem Digitalos arbeiten. Für einen erschwinglichen Monatsbeitrag kann man Tisch und Stuhl nutzen, hat WLAN, Strom, Küchenbenutzung, Klo und: seine Ruhe.
Denn Homeoffice ist zwar totaaal praktisch. Besonders für Eltern und Digitalos, und überall arbeiten und so, keine nervigen Arbeitswege, Freie Zeiteinteilung, Zeitersparnis, Geldersparnis und so weiter und so fort. Aber Homeoffice hat eben auch seine Grenzen. Besonders, wenn es mittenmang vieler engster Verwandter und Bekannter platziert ist. *hüstel*

Verschiedene digitale Gewerke, Text, Foto, Online oder Programmierung und andere, werden die Räume gemeinsam nutzen, wenn auch in der Regel nicht gleichzeitig. Unter anderem werden sich natürlich auch neue Synergien entwickeln.

Bei diesem Modell übernimmt ein Hauptmieter die finanzielle Verantwortung, die anderen Coworker beteiligen sich, die Hierarchien sind super, super flach geplant. Die Verbindlichkeit für den einzelnen Coworker ist hier zunächst auf 12 Monate fixiert. Dafür gibt es 24/7 Zugang zu den Räumen und Nutzung des Inventars. (Andere Spaces arbeiten mit anderen Modellen, etwa der luxuriöse und riesige Edelstall in Hannover mit flexiblen Pauschalen verschiedener Dauer.)

Das Gebäude ist Bestandteil eines alten Stifts, die Räume wurden gerade renoviert und werden noch mit etwas Mobiliar ausgestattet. Stauraum wird es nicht geben, das ist einerseits nicht der Sinn eines solchen Arbeitsplatzes, und der Platz gibt es auch nicht her. Drei, vier Arbeitsräume plus Küche und simples WC, der Charme eines gefühlt mittelalterlichen Sandsteingebäudes und viel Tageslicht, das sind die Eckdaten. Den Rest machen die Benutzer aus dem space.

Ja, nein, vielleicht?

Der heutige Besuch in Obernkirchen, einem sehr hübschen aber auch sehr ruhigen Ort, war auf jeden Fall ungeheuer verlockend!
Die Räumlichkeiten liegen zentral, für Verköstigung sorgt der Einzelhandel oder Bäcker, Pizzeria und Co., und Zerstreuung bietet der Ort mit Freibad und unendlichen Hängen und Hügeln zum schnellen Beine vertreten auch ausreichend.

Start soll im November 2016 sein. Hoffentlich klappt das.

Eindrücke aus Obernkirchen

In der Familienbäckerei Bäcker Achter wurde wirklich sehr familiär und freundlich bedient, und geschmeckt hat´s auch, zum Beispiel der Aprikosenmandelkuchen.

Auf dem Kirchplatz hinter dem Marktplatz dann DIE Entdeckung der Kinder: der Bauwagen von Fritz Fuchs aus der Sendung Löwenzahn! Bei näherem Inspizieren war es dann „nur“ das Kirchenmobil.

Fotos

 

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